Anfrageformular




Brandschutzkonzepte vom Profi

Sie sind auf der Suche nach einem Ingenieurbüro, das Sie effektiv und kompetent zum Thema Brandschutz beraten kann? Dann sind wir von 4safety der passende Ansprechpartner für Sie! Wir kümmern uns darum, dass Ihr Unternehmen vor Bränden geschützt ist.

Für Unternehmen können Brände neben den menschlichen Verlusten auch verheerende wirtschaftliche Folgen haben. Schätzungen zufolge entstanden für die deutsche Wirtschaft im Jahr 2015 Schäden in Höhe von rund 1,3 Milliarden Euro. Daher muss vor allem hier ein korrekt angewendeter und umfassender Brandschutz praktiziert werden.

Wir als Ingenieurbüro für Arbeitsschutz und Betriebssicherheit sind bestens betraut mit der Umsetzung baulicher, anlagentechnischer sowie organisatorischer Brandschutzmaßnahmen und unterstützen Sie gerne mit einer umfassenden Beratung. Stellen Sie uns noch heute eine Anfrage über das Kontaktformular oder rufen Sie uns an unter 03 60 3 / 12 33 66 0.

Kontakt

4safety
Sachverständige und Ingenieure für Arbeitsschutz und Betriebssicherheit

Inh. Dipl.-Wirtsch.-Ing. Mario Hönl
Am Fliegerhorst 7
99941 Bad Langensalza
Tel.: 03 60 22 / 18 56 85
Fax : 03 60 22 / 18 82 80

E-Mail: info@forsafety.de

Brandschutzbeauftragter

Brandschutzbeauftragter

Wir übernehmen die Aufgabe, während des Betriebes die Einhaltung eines Brandschutzkonzeptes und die sich daraus ergebenen betrieblichen Brandschutzanforderungen zu überwachen und dem Betreiber festgestellte Mängel zu melden.

Wir besitzen die Qualifikation zum Brandschutzbeauftragten nach der Richtlinie der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes e.V. (vfdb) sowie nach DGUV-Information 205-003. Unsere Fachleute kennen nicht nur die geschulte Theorie. Sie sind außerdem erfahrene Feuerwehrleute, welche tief in der Praxis verankert sind und täglich mit der Realität konfrontiert werden.

Durch diese vielfältigen und speziellen Aufgaben des vorbeugenden Brandschutzes ist es für jedes Unternehmen zweckmäßig, einen Brandschutzbeauftragten zu benennen – für einige aufgrund rechtlicher Bestimmungen besteht sogar die Pflicht.

Referenzen

Brandschutz | Brandschutzordnung | fpm | baulich | technisch | organisatorisch

Brandschutz – Alle Infos zur Brandschutzordnung & -management

Brände stellen eine enorme Gefahr für das Leben dar. Darum sollte man sehr sorgfältig mit potenziellen Brandquellen umgehen und im Vorfeld bestimmte Maßnahmen ergreifen, die solche Risiken mindern. Nicht nur im privaten Alltag passt man auf, dass so etwas keine Auswirkungen auf sein eigenes Leben oder das von nahestehenden Menschen hat. Besonders in Unternehmen oder öffentlichen Gebäuden ist der Brandschutz von großer Bedeutung. Hier findet sich in der Regel eine größere Anzahl an Menschen, die bei möglichen Bränden in Lebensgefahr geraten könnten. Deshalb wird in Deutschland der Brandschutz natürlich auch vom Gesetzgeber gefordert, der dahingehend verschiedene Vorgaben macht, die der Entstehung eines Brandes entgegenwirken und im Ernstfall bei der bestmöglichen Eindämmung helfen.

Brandschutz – Definition

Der Begriff Brandschutz umfasst sämtliche Maßnahmen zur Prävention und Bekämpfung von Bränden. Hierunter versteht man sowohl die Vorkehrungen, die im Vorfeld getroffen werden, damit ein Brand gar nicht erst entsteht als auch die korrekten Handlungen während und nach dem Brand. Letztere beinhalten die Eindämmung von Feuer und Rauch, die Rettung von Lebewesen und das wirkungsvolle Löschen eines Feuers. Die Unterscheidungen bezeichnet man bei vorher getroffenen Maßnahmen als vorbeugenden Brandschutz, bei der eigentlichen Bekämpfung als abwehrenden Brandschutz.

Übersicht über die 7 Bestandteile des Brandschutzes
Übersicht über die 7 Bestandteile des Brandschutzes

Baulicher Brandschutz

Unter baulichem Brandschutz versteht man die Vorkehrungen zur Brandbekämpfung, die im Zusammenhang mit dem Bau oder Ausbau von Gebäuden stehen. Die Betrachtung reicht hier von den verwendeten Baustoffen und deren Brennverhalten über die Löschwasserversorgung bis hin zur Erstellung von Flucht- und Rettungswegen. Entscheidende Aspekte sind:

  • Verwendete Baustoffe und Materialien für das Gebäude,
  • räumliche und bauliche Trennung von unterschiedlichen Unternehmensbereichen,
  • Widerstandsfähigkeit von Raumtrennungen, wie Feuerschutzverglasung oder Brandwänden,
  • Löschwasseranschlüsse und -rückhaltung,
  • Feuerwehrzufahrten und Bewegungsflächen
  • Planung und Erstellung von Flucht- und Rettungswegen

Anlagentechnischer Brandschutz

Die Möglichkeit, Bränden vorzubeugen, ist nicht allein durch eine korrekte Architektur der Gebäude gegeben. Unterstützt wird diese durch diverse technische Anlagen und Geräte, die automatisch bei der Bekämpfung von Feuer und Rauch eingreifen oder helfen. Die wichtigsten technischen Einrichtungen sind:

  • Brandmeldeanlagen mit akustischen und optischen Alarmsignalen
  • Rauch- und Wärmeabzugsanlagen
  • Feuerlöschanlagen (Sprinkleranlagen)
  • Wandhydranten und Feuerlöscher
  • Feuerschutztüren/-tore
  • Flucht- und Rettungswege anlegen
  • Notbeleuchtung

Organisatorischer Brandschutz (210)

Ergänzt werden der bauliche und der anlagentechnische Brandschutz durch den organisatorischen Brandschutz. Darunter fallen alle Aufgaben der Koordination von Brandschutzmaßnahmen. Dieser Bereich ist für die Ausbildung der Brandschutzhelfer und die Unterweisung der Mitarbeiter zuständig. Zudem sind hiermit sämtliche administrativen Aufgaben, die in Zusammenhang mit dem Brandschutz stehen, gemeint. Auch die sogenannte Gefährdungsbeurteilung, die im Rahmen des Arbeitsschutzes durchgeführt werden muss, fällt hierunter.

Brandschutzordnung

Eine Brandschutzordnung ist eine Zusammenstellung von Regeln und Ratschlägen zur Brandverhütung und dem Verhalten im Brandfall. Sie ist auf jedes Gebäude oder bauliche Objekt abgestimmt, beziehungsweise wurde für dieses individuell erstellt. Grundsätzlich wird die Brandschutzordnung in drei Teile aufgeteilt.

Teil A richtet sich an sämtliche Personen, die sich im betreffenden Gebäude aufhalten. Es handelt sich um kurze, prägnante Informationen, wie man sich im Brandfall verhalten soll und enthält Anweisungen zum Vorgehen sowie wichtige Notrufnummern. Diese Verhaltensregeln sind meist übersichtlich auf einer DIN A4 Seite zusammengefasst. Sie müssen gut erkennbar sein und in ausreichender Anzahl in der baulichen Anlage ausgehängt werden.

Teil B ist gedacht für Personen, die sich nicht nur vorübergehend im entsprechenden Gebäude aufhalten. Dies betrifft somit alle Bewohner in Wohnhäusern oder sämtliche Mitarbeiter in Betrieben, welche nicht mit besonderen Brandschutzaufgaben betraut sind. Der Teil B wird meist als Merkblatt oder Broschüre an die Beteiligten ausgehändigt und enthält Hinweise zu folgenden Themen:

  • Brandverhütung
  • Brand- und Rauchausbreitung
  • Flucht- und Rettungswegen
  • Melde- und Löscheinrichtungen
  • Verhalten im Brandfall
  • Notruf
  • Alarmsignalen und Anweisungen
  • Löschversuchen und
  • Besonderen Verhaltensmaßregeln

Teil C richtet sich speziell an Personen, denen besondere Brandschutzaufgaben zugeteilt wurden. In Betrieben sind das meist die sogenannten Brandschutzbeauftragten und Brandschutzhelfer. Ihnen obliegen die Durchführung von vorbeugenden Brandschutzmaßnahmen sowie die Kontrolle der Umsetzung. Wichtigste Ansatzpunkte sind dabei:

  • Brandverhütung
  • Erstellen von Alarmplänen
  • Sicherheitsmaßnahmen für Menschen, Tiere, Umwelt und Sachwerte
  • Löschmaßnahmen
  • Vorbereitung für den Einsatz der Feuerwehr
  • Nachsorge und Instandhaltung der Gerätschaften

FPM – Fire Protection Management

Das Fire Protection Management (FPM) ist die Umsetzung eines internationalen Brandschutzmanagements. So gibt die Confederation of Fire Protection Associations (CFPA) für den europäischen Raum in seinen Richtlinien folgende Empfehlungen, was ein solches Brandschutzmanagement umfassen sollte:

Die Bestandteile des Brandschutzmanagements
Die Bestandteile des Brandschutzmanagements

Interne Richtlinien: Ein Unternehmen sollte speziell auf sich zugeschnittene, eigene Richtlinien zum Brandschutzmanagement aufstellen und diese aktiv umsetzen. Darunter fallen im Grunde alle nachfolgenden Ansatzpunkte, die unternehmensspezifisch realisiert werden müssen.

Die Organisation des Brandschutzes spielt im Vorfeld eine wichtige Rolle, damit die Beteiligten wissen, welche Vorkehrungen zu treffen sind und welche technischen Schutzmaßnahmen umgesetzt werden müssen. Hieran hängt die Verteilung von Aufgaben und Zuständigkeiten an Personen als Ansprechpartner zu verschiedenen Bereichen innerhalb des Brandschutzsystems.

Risikomanagement: Mit diesem Teil des FPM wird sichergestellt, dass sich das Unternehmen rechtzeitig mit den potenziellen Gefahren in verschiedenen Unternehmensbereichen oder bei unterschiedlichen Tätigkeiten auseinandersetzt. Es soll herausgefunden werden, wo und in welchem Maße ein Risiko durch eventuell auftretende Brände besteht und wie man diese adäquat absichern muss.

Verhaltensregeln und -routinen sollen helfen, den Brandschutz effektiv durchführen zu können. Das gilt nicht nur für die Prävention, sondern auch für die Brandbekämpfung im Ernstfall. Einerseits soll hiermit auf eine umsichtige Arbeitsweise der Mitarbeiter aufmerksam gemacht werden, anderseits sollen diese genau Bescheid wissen, was zu tun ist, wenn es tatsächlich zu einem Brand kommt. Diese Verhaltensregeln und -routinen sollten regelmäßig aktualisiert und besprochen werden.

Des Weiteren sollte ein Aktionsplan zur Fortführung der Geschäftstätigkeit nach einem Brand aufgestellt werden. Dies sichert nicht nur das Unternehmen ab, sondern auch die Beschäftigung der Angestellten, trotz des Ausfalls eines Unternehmensbereiches. Es müssen Vorkehrungen getroffen werden, wie zum Beispiel zerstörte Maschinen schnell ersetzt oder repariert werden können oder wie man die Unterbrechung der Produktionskette bestmöglich kompensiert.

Regelmäßige Schulungen aller Mitarbeiter im Unternehmen sind wichtig, um die korrekten Handlungen, die im Zusammenhang mit dem Brandschutz stehen, im Bewusstsein der Angestellten zu festigen. Nur so wird gewährleistet, dass sich die Beteiligten im Ernstfall richtig verhalten. Dies kann in manchen Situationen lebenswichtig sein. Besonders die explizit ausgewählten Brandschutzbeauftragten müssen regelmäßig auf dem neuesten Stand in allen Sicherheitsfragen sein.

Eine Dokumentation aller Gebäude und Aktivitäten gibt dem Unternehmen eine Übersicht zu allen wichtigen Maßnahmen und Möglichkeiten, die im Rahmen des Brandschutzes oder der Brandbekämpfung durchgeführt werden. Gebäudepläne oder Pläne der Brandschutzanlagen müssen zudem oftmals externen Beteiligten vorgelegt werden, wie Versicherungen, der Feuerwehr oder verschiedenen Behörden.

Alle Maßnahmen und Bestandteile des Brandschutzmanagements sollten einer kontinuierlichen Kontrolle unterliegen. Nur so kann zu jeder Zeit die Sicherheit im Unternehmen gewährleistet werden. Bei eventuellen Änderungen in Produktionsprozessen oder -anlagen treten damit keine unvorhergesehen Gefahren auf, da Risiken regelmäßig aufgedeckt werden.

Auch die Nachbereitung aller Vorfälle, die im Zusammenhang mit dem Brandschutz stehen, sorgen dafür, das FPM stetig zu verbessern und auf dem neuesten Stand zu halten.